Beitragsbemessungsgrenze
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Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grenze, über der das Einkommen von Sozialabgaben wie Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung befreit bleibt. Das heißt, die Beiträge zu den gesetzlichen Versicherungen werden nur auf das Einkommen erhoben, das unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Jedes Jahr wird diese Beitragsbemessungsgrenze von der deutschen Bundesregierung festgelegt und der allgemeinen Entwicklung der Löhne und Gehälter der Versicherten angepasst. 

Beispiel: So liegt beispielsweise im Jahr 2017 die Beitragsbemessungsgrenze laut Pressemitteilung des zuständigen Bundesministeriums in den alten Bundesländern zur Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 76.200€ jährlich, was einem Einkommen von 6.350€ im Monat entspricht. In den neuen Bundesländern liegt diese Grenze bei 68.400€ jährlich und damit 5.700€ im Monat. Die in allen Bundesländern einheitlich geregelte Beitragsbemessungsgrenze zur Kranken- und Pflegeversicherung beläuft sich dagegen auf 52.200€ im Jahr und damit 4.350€ im Monat. Jegliches Einkommen über diesen Grenzen wird nicht mehr in die Beitragsberechnung mit einbezogen.

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