Kündigungsausschluss
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Kündigungsausschluss

Sieht ein Mietvertrag einen so genannten Kündigungsausschluss vor, solltest du als Mieter Vorsicht walten lassen. Denn der Kündigungsausschluss bedeutet, dass der Mietvertrag von beiden Seiten für einen festgelegten Zeitraum nicht gekündigt werden kann. Die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten gilt dann nicht. Sollte während des Zeitraums, in dem der Kündigungsausschluss gilt, ein Ortswechsel nötig werden, kann dies zu Schwierigkeiten bei der Aufgabe deiner alten Wohnung führen. Vorteilhaft ist ein Ausschluss der Kündigungsmöglichkeiten in der Regel nur für den Vermieter, weil er diesem sichere Mietzahlungen auf Jahre hinaus garantiert. Für dich selber bedeutet ein solcher Ausschluss dagegen, dass du an eine Wohnung fest gebunden bist. Vor Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages solltest du daher, wenn möglich, Rücksprache mit der Rechtsberatung eines Mietervereins halten. Nur in seltenen Fällen macht ein Kündigungsausschluss auch für dich als Mieter Sinn. Dies gilt etwa dann, wenn du ein Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung anmietest und die Möglichkeiten der vorzeitigen Kündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs einschränken möchtest.

Beispiel: Steht in einem Mietvertrag "Die Mietparteien verzichten jeweils wechselseitig für zwei Jahre gerechnet ab dem Beginn des Mietverhältnisses auf das Recht zu ordentlichen Kündigung des Mietvertrages. Eine ordentliche Kündigung ist daher erstmals nach Ablauf dieses Zeitraums, unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist erstmals zulässig." so ist eine Kündigung erst nach zwei Jahren Mietzeit möglich.

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