DSL-Vergleich

Alles Wissenswerte und Tipps

  1. Wann und für wen lohnt sich der Vergleich?
  2. Was gilt es beim Vergleich zu beachten?
  3. Welche Vorteile bringt der Vergleich?
  4. Wie funktioniert der Vergleich?
  5. Wie geht es nach dem Vergleich weiter?

Die große DSL-Vielfalt

Die meisten, die das Wort „DSL“ hören, denken sofort an schnelles Internet. Tatsächlich haben sich die Geschwindigkeiten von DSL-Verbindungen kontinuierlich erhöht, wodurch Internet via DSL immer beliebter wird. Die hohe Nachfrage hat natürlich auch ein großes Angebot zur Folge. Der Markt der Internetanbieter ist ein hart umkämpfter. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Anbietern und Tarifen, so dass man sehr schnell den Überblick verlieren kann. Seit Jahren steigen die Anschlussgeschwindigkeiten und der Tarif-Dschungel scheint immer mehr zuzunehmen.

Wann und für wen lohnt sich der Vergleich?

Ein DSL-Vergleich ist eigentlich immer sinnvoll, da die Zahl der Anbieter und Tarife stetig zunimmt. Die monatlichen Kosten der einzelnen Tarife haben oftmals enorme Spannen und bei den Geschwindigkeiten des Anschlusses scheinen die Zahlen nur noch zu steigen. Letztendlich lohnt sich ein Vergleich hier also immer und für jeden. Insbesondere wenn du sparen möchtest, ist es ratsam, sich hin und wieder einen Überblick über die aktuelle Situation am Markt der Internetanbieter zu verschaffen.

In der Regel ist es sinnvoll, den Internet-Anbieter alle zwei Jahre zu wechseln, da für Neukunden und Wechsler oftmals Boni und Rabatte gewährt werden. Diese machen einen Anbieterwechsel durchaus attraktiv.

Was gilt es beim Vergleich zu beachten?

Bei einem DSL-Vergleich gibt es natürlich auch einige Dinge, auf die du achten solltest:

Wie hoch ist der effektive Monatspreis?

Bei dem Preisvergleich zwischen den unterschiedlichen DSL-Anbietern solltest du unbedingt den effektiven monatlichen Preis im Auge behalten. Dieser ergibt sich aus den Gesamtkosten über die komplette Vertragslaufzeit geteilt durch die Laufzeit (in Monaten) und setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

  1. die monatliche Grundgebühr,
  2. einmalige Zahlungen für die Bereitstellung und
  3. monatliche Gebühr für die Hardware, die benötigt wird,
  4. abzüglich diverser Bonuszahlungen oder Rabatte für Wechsler und Neukunden.

Beachte unbedingt, ob die monatliche Grundgebühr nach den zwei Jahren Laufzeit angehoben wird. Dies ist oftmals der Fall und gerade dann lohnt sich ein erneuter Vergleich und Anbieter-Wechsel.

Wie lange sind die Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist?

Im Allgemeinen haben DSL-Verträge eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass die Anbieter auf eine Mindestvertragslaufzeit verzichten, dafür aber deutlich höhere Kosten für die Bereitstellung und Hardware verlangen. Die Kündigungsfrist deines neuen Anbieters sollte außerdem maximal 12 Wochen vor Vertragsende betragen

Zudem solltest du beachten, dass eine lange Laufzeit das Risiko birgt, bei einem eventuellen Umzug nicht so einfach aus dem Vertrag herauszukommen und dadurch unnötige Kosten entstehen können. Ein Sonderkündigungsrecht besteht jedoch, wenn in deinem neuen Wohnort kein Anschluss verfügbar ist oder in der nächsten Zeit nicht garantiert werden kann.

Verfügbarkeit des Anbieters und des Tarifs

Bevor du dir einen bestimmten Anbieter und Tarif heraussuchst, solltest du unbedingt einen Verfügbarkeitscheck durchführen. Nicht überall können die DSL-Anbieter ihre Dienste anbieten. Für einen solchen Verfügbarkeitscheck reicht übrigens die Eingabe deiner Postleitzahl und gegebenenfalls deiner Rufnummer sowie deiner Anschrift aus.

Die Surfgeschwindigkeit

Vor einem DSL-Vergleich solltest du dir darüber Gedanken machen, wie schnell deine DSL-Leitung mindestens sein sollte, um deinen Anforderungen zu genügen. Nicht selten garantieren die DSL-Anbieter nicht die volle Internet-Bandbreite. Stattdessen werden Angaben wie „Mit bis zu 200 Mbit/s“ getätigt. Demnach wirst du nicht immer die volle Surfgeschwindigkeit haben. Falls diese jedoch weit unter der zugesagten liegt, hast du auf jeden Fall ein Sonderkündigungsrecht. Dabei reicht es nicht, wenn die Geschwindigkeit nur um 200 Mbit/s unterschritten wird. Das Sonderkündigungsrecht greift nur, wenn die Bandbreite dauerhaft deutlich reduziert ist, beispielsweise über die Hälfte der eigentlich zugesagten Geschwindigkeit.

Du solltest unbedingt beachten, dass die Geschwindigkeitstests der Anbieter keine hundertprozentige Garantie für die permanente Bereitstellung der gewünschten Down- sowie Upload-Rate gewähren. Die tatsächliche Geschwindigkeit deiner Leitung kann nur festgestellt werden, wenn der DSL-Anschluss durch einen Techniker freigeschaltet wurde.

Musik- und Film-Liebhaber benötigen übrigens eine hohe DSL-Geschwindigkeit, da sie oftmals ihre Songs und Filme über Online-Stream-Anbieter hören und schauen. Haushalte, bei denen häufig mehrere Personen gleichzeitig im Internet surfen, sollten sich auch für einen DSL-Anschluss mit einer hohen Leistung entscheiden.

Drosselung des Internetanschlusses

Bei den Handy-Tarifen haben wir uns ja bereits an eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit gewöhnt. Aber auch die Anbieter von DSL haben ein Recht auf eine solche Verminderung der Internetleistung, welches ihnen ab einem bestimmten Verbrauch des Datenvolumens seitens des Kunden gewährt wird. Einige machen davon Gebrauch, andere nicht. Daher solltest du dich vorab erkundigen, ob dein gewählter DSL-Anbieter ab einem bestimmten Volumen die Leistung drosselt und somit deine Internetgeschwindigkeit reduziert. Wer schon vorher weiß, dass er einen hohen Datenverbrauch haben wird, für den lohnt sich eine DSL-Flatrate ohne Drosselung.

Welche Vorteile bringt der Vergleich?

Die Vorteile eines DSL-Vergleichs liegen klar auf der Hand:

  • Du kannst viel Geld sparen.
  • Du kannst den für dich passenden Tarif finden.
  • Als Neukunde bekommst du mitunter Boni und Rabatte.
  • Du kannst auf eine höhere Internetgeschwindigkeit umsteigen.
  • Neukunden erhalten moderne Hardware wie z.B.WLAN-Router.
  • Aufgeführte Spezialangebote lassen dich noch mehr Geld sparen.

Wie funktioniert der Vergleich?

Ein Vergleich der DSL-Anbieter ist ganz einfach. Alles, was du hierfür benötigst, ist die Vorwahl deines Wohnortes. Diese trägst du in das entsprechende Feld auf dem Vergleichsportal ein, wählst anschließend deine gewünschte Geschwindigkeit und nach einem Klick werden dir sämtliche Anbieter und Tarife für DSL angezeigt. Nun kannst du auswählen, welcher der günstigste Anbieter ist.

Wie geht es nach dem Vergleich weiter?

Nachdem du dich für einen Anbieter entschieden hast, wählst du diesen in der Ergebnisliste deines DSL-Vergleichs aus, tätigst alle gewünschten Angaben und im Anschluss daran wird der Wechsel für dich online in Auftrag gegeben.

Anschließend setzt sich dein neuer DSL-Anbieter mit dir in Verbindung und übermittelt dir alle vertraglichen Unterlagen. Zusätzlich kommt ein Techniker vorbei, um deine Leitung freizuschalten und gegebenenfalls deine Hardware zu installieren. Wenige Augenblicke danach ist der DSL-Zugang für dich nutzbar.


Bild von Jonas Franke

Wirtschaftsjurist Jonas Franke (G+)

Jonas Franke schreibt seit 2 Jahren für volders. Mit dem digitalen Vertragsassistenten haben bereits
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