Signatur

Unterschrift ist rechtswirksam

Sicherheit aus 800.000 Kündigungen

Briefkasten

100% geprüfte Adressen

durch wöchentliche Aktualisierung

Papierflieger

Kostenlose Versandmethode

Direkt per E-Mail oder Fax verschicken

Geschützter Ordner

Maximaler Datenschutz

durch verschlüsselte Verbindung

So klappt die Kündigung bei deinem Bike-Sharing-Anbieter

Tipps & Tricks, wie du aus deinem Vertrag herauskommst!

Der Markt für Bike-Sharing

Das Interesse an neuen Mobilitätskonzepten wächst stetig, geraten doch der öffentliche Personennahverkehr und auch der Individualverkehr häufig an ihre Grenzen. Als Alternative zur Nutzung von Bussen, Bahnen und dem eigenen Fahrzeug hat sich seit einigen Jahren unter anderem das Bike-Sharing etabliert, das vor allem in den Großstädten für kurze Strecken genutzt wird. Um ein Fahrrad kurzfristig leihen zu können, musst du allerdings meistens ein Kundenkonto bei einem Anbieter einrichten. Erfahre in unserem Ratgeber, wie du den Account für das Bike-Sharing wieder kündigen kannst, wenn du es nicht mehr nutzen möchtest.

Das versteht man unter Bike-Sharing und so kannst du daran teilnehmen

Einen klassischen Fahrradverleih gibt es vor allem in touristischen Gebieten schon seit Jahrzehnten. Meistens wird der Verleih von einem örtlichen Fahrradladen oder von Hotels für Urlauber angeboten, die die Räder für Ausflüge in die Umgebung nutzen. Der Nachteil dieser Fahrradverleihe für die Mobilität ist jedoch der eingeschränkte Abgabeort: Üblicherweise wird das Fahrrad wieder dort zurückgegeben, wo es in Empfang genommen wurde. Hierbei müssen zudem Öffnungszeiten beachtet werden, an denen Personal anwesend ist, um die Fahrzeuge in Empfang zu nehmen. Als Alternative dazu wurde daher das Bike-Sharing entwickelt, bei dem Fahrräder rund um die Uhr an zahlreichen Stellplätzen ausgeliehen werden können, aber nicht an die gleiche Station zurückgegeben werden müssen. Außerdem gibt es Fahrradverleihsysteme, die stationslos funktionieren. Das heißt, die Fahrräder können an beliebiger Stelle abgestellt und durch eine Smartphone-App über GPS gefunden werden. Auf diese Weise kannst du zum Beispiel von einem Bahnhof bis zu deiner Wohnung fahren, ohne das Fahrrad an einer Station abgeben zu müssen. Die Voraussetzung hierfür sind allerdings Spezialräder, die heutzutage mit einem smarten Fahrradschloss versehen sind, das mithilfe einer persönlichen Kundenkarte geöffnet werden kann. Gegenüber dem herkömmlichen Fahrradverleih oder der Anschaffung eines eigenen Fahrrades hat das Bike-Sharing eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • die Fahrräder sind qualitativ hochwertig, technisch auf dem neuesten Stand und werden regelmäßig gewartet
  • durch eine hohe Stationsdichte sind spontane Fahrten möglich
  • da die Rückgabe an einer anderen Station erfolgen kann, sind Einwegfahrten möglich
  • im Fall einer Panne kann mit einem anderen Fahrrad weitergefahren werden

So kannst du am Bike-Sharing teilnehmen und es wieder kündigen

In Deutschland sind derzeit mehrere Anbieter beim Bike-Sharing aktiv, wobei sich dies je nach Region unterscheiden kann. Folgende Anbieter sind in mehreren Städten Deutschlands mit einem Fahrradverleihsystem vertreten:

  • nextbike
  • Call a Bike
  • oBike

Daneben drängen weitere Bike-Sharing-Anbieter auf den deutschen Markt, wie Mobike und Byke.


nextbike


Die nextbike GmbH wurde im Jahr 2004 in Leipzig gegründet und bietet inzwischen Fahrradverleihsysteme auf der ganzen Welt an, darunter in mehr als 50 deutschen Städten. Für die Teilnahme musst du dich einmalig beim Anbieter telefonisch, per App oder über die Website registrieren. Räder werden an Stationen ausgeliehen und können an anderen Stationen wieder abgegeben werden. Die Preise sind ja nach Leihdauer gestaffelt.


So kannst du das Bike-Sharing bei nextbike kündigen

Willst du dein Konto bei nextbike löschen, ist dies unkompliziert über ein Kündigungsschreiben möglich, dass du an den Anbieter per E-Mail oder per Post senden kannst. Die Einhaltung einer Laufzeit und einer Kündigungsfrist sind nicht notwendig. Das Kündigungsschreiben muss allerdings den Namen und die Mobilfunknummer enthalten, die mit dem Kundenkonto verknüpft sind.


Call a Bike

Call a Bike ist ein Angebot der Deutschen Bahn, das an verschiedenen Standorten nach unterschiedlichen Prinzipien funktioniert. In einigen Städten sind die Fahrräder nur an ICE-Bahnhöfen verfügbar und müssen auch dort wieder zurückgegeben werden. In anderen Städten, wie Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf können die Räder stadtweit geliehen werden. Nach der Anmeldung über die Website, ist das Ausleihen mithilfe einer App auf einem Smartphone, per Telefon, per Kundenkarte oder an einem Terminal möglich.


So kannst du das Bike-Sharing bei Call a Bike kündigen

Die ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Ende der gewählten Laufzeit möglich. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch. Der Anbieter verlangt für die Kündigung die Textform, das heißt, du kannst das Kündigungsschreiben per Fax oder Einschreiben verschicken. Der Versand per E-Mail ist nicht zu empfehlen, da diese Versandart im Falle eines Streits über den rechtzeitigen Kündigungseingang nicht als beweiskräftig gilt.


oBike

oBike wurde erst Anfang 2017 in Singapur gegründet und bietet seit Ende 2017 stationsloses Bike-Sharing unter anderem in München, Berlin und Hannover an. Das Unternehmen wird durch Datenschützer kritisiert, da nicht nur der Abstellort des Fahrrads, sondern auch ein Bewegungsprofil des Nutzers geortet wird. Zum Ausleihen muss auf einem Smartphone eine App installiert werden, die einen QR-Code am Fahrradrahmen ausliest. Außerdem ist eine Kaution beim Bike-Sharing bei oBike zu zahlen. Über Bluetooth wird anschließend eine Verbindung zwischen App und Fahrradschloss hergestellt, sodass dieses auf– oder zugeschlossen werden kann. Eine Mitgliedschaft bei oBike ist nicht zwangsläufig notwendig, kann in Deutschland aber für derzeit 19,99 Euro monatlich oder 79,99 Euro jährlich abgeschlossen werden. Für Mitglieder entstehen während der Mitgliedsdauer keine Zusatzkosten.


So kannst du das Bike-Sharing bei oBike kündigen

Mit der Registrierung und der Nutzung der oBike-App kommt zwischen dem Anbieter und dem Nutzer ein Vertrag zustande, der auf unbestimmte Zeit läuft. Die Kündigung ist jederzeit ohne Angabe von Gründen über die App, die Website des Anbieters oder durch ein Kündigungsschreiben per Brief, Fax oder E-Mail möglich.

Fazit

Willst du am Bike-Sharing teilnehmen, musst du bei einem der derzeitigen Anbieter ein Kundenkonto eröffnen. Um das Konto für das Bike-Sharing wieder zu kündigen, ist es wichtig, sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters durchzulesen, da die Kündigungsbedingungen nicht einheitlich geregelt sind.



Wir haben auch Ratgeber zu folgenden Themen: