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So klappt die Kündigung deiner Hilfsorganisation

Tipps & Tricks, wie du aus deinem Vertrag herauskommst!

Was sind Hilfsorganisationen und warum sollte man dort Mitglied werden?

Hilfsorganisationen werden aus den verschiedensten Motiven gegründet. In vielen Fällen steht die humanitäre Hilfe dahinter, aber es gibt auch Organisationen, denen es um die Hilfe für Tiere oder das Schützen und Erhalten von Kulturgütern oder ähnlichem geht. Die Finanzierung der Hilfsorganisation erfolgt oftmals über Spenden, aber auch über Beiträge von Mitgliedern. In vielen Hilfsorganisationen beteiligen sich die Mitglieder zudem an den Aktionen. Aus diesen Gründen sind Mitgliedschaften in den Hilfsorganisationen wichtig und sinnvoll. Da die Liste der internationalen und deutschen Hilfsorganisationen sehr lang ist, sollen hier nur einige als Beispiele genannt werden:

  • Amnesty International: setzt sich weltweit für Menschenrechte, insbesondere Straferlass, ein
  • CARE International: organisiert Hilfsmaßnahmen in Asien, Afrika, Europa und Lateinamerika und leistet speziell die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe
  • UNICEF: arbeitet seit 1946 als Kinderhilfswerk
  • Terre des hommes: seit 1960 als Kinderhilfswerk aktiv
  • Die Arche: ist ein christliches Kinder- und Jugendhilfswerk
  • Arbeiter-Samariter-Bund: eine Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation, die unter anderem Altenheime und Pflegedienste unterhält
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO): unterstützt sozial schlechter gestellte Personen im Rahmen der Wohlfahrtspflege
  • Deutsches-Rotes-Kreuz (DRK): ein Wohlfahrtsverband, der unter anderem im Katastrophenschutz, der Sozialarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenhilfe und der Gesundheitsförderung tätig ist
  • Johanniter Unfallhilfe (JUH): eine evangelische Hilfsorganisation, die unter anderem einen Rettungsdienst, die Wasserrettung und soziale Dienste betreibt
  • Malteser Hilfsdienst: eine katholische Hilfsorganisation, unter anderem im Katastrophenschutz, in der Auslandshilfe und in der Ersten Hilfe aktiv
  • Weißer Ring: Unterstützung von Kriminalitätsopfern
  • Welthungerhilfe: Unterstützung von Menschen in Entwicklungsländern, insbesondere durch Hilfe zur Selbsthilfe
  • Greenpeace: setzt sich weltweit für den Umweltschutz ein

So kannst du die Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation kündigen

Fast jeder hat mindestens mit einer der genannten Hilfsorganisationen oder einer anderen schon einmal zu tun gehabt und kann daher ermessen, wie wichtig die Unterstützung hierfür ist. Dennoch kann es Gründe geben, warum man die Mitgliedschaft in der Hilfsorganisation kündigen möchte, beispielsweise weil man nicht genügend Geld für die Mitgliedsbeiträge oder keine Zeit mehr für die aktive Mitgliedschaft hat. Für die Kündigung muss zwischen einer regulären Mitgliedschaft und einer Fördermitgliedschaft unterschieden werden. Die reguläre Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation kann man ordentlich unter Beachtung der Kündigungsbedingungen der jeweiligen Organisation oder außerordentlich kündigen. Für die Kündigung einer Fördermitgliedschaft gelten indessen gesonderte Bedingungen.


Die Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation ordentlich kündigen

Bei vielen Hilfsorganisationen handelt es sich um Vereine, bei denen man die Mitgliedschaft durch Beitritt erwirbt. Durch diesen Beitritt kommt ein Vertrag zwischen dem Verein und dem neuen Mitglied zustande, der entweder durch den Tod des Mitglieds, den Ausschluss oder den Austritt endet. Wie der Austritt und damit die Kündigung im Verein auszusehen hat, wird in den Satzungen geregelt, die jedem Mitglied bei Eintritt ausgehändigt werden. Welche Bedingungen du für die ordentliche Kündigung deiner eigenen Mitgliedschaft in einer bestimmten Hilfsorganisation beachten musst, kannst du üblicherweise in deinem Mitgliedsvertrag oder in der Satzung nachlesen. In der Regel musst du eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten und die Kündigung in Textform einreichen. Manche Vereine sehen den Austritt übrigens auch nur zum Ende eines Kalenderjahres vor. Das ist zum Beispiel der Fall bei einigen Kreisverbänden der DRK, beim Weißen Ring und beim Malteser Hilfsdienst.


Die Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation außerordentlich kündigen

Neben der ordentlichen Kündigung ist die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund möglich. Dieser kann zum Beispiel dann vorliegen, wenn die Organisation die Beiträge unangemessen erhöht oder ihren Tätigkeitsschwerpunkt grundlegend verändert.


Die Mitgliedschaft in einer Hilfsorganisation nicht kündigen, sondern widerrufen

Wenn du den Mitgliedsvertrag mit einer Hilfsorganisation über das Internet oder auf der Straße abgeschlossen hast und seitdem noch keine vierzehn Tage vergangen sind, kannst du von deinem Widerrufsrecht nach § 355 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) Gebrauch machen. Die Frist beginnt mit der Aushändigung einer wirksamen Widerrufsbelehrung durch den Vertragspartner. Fehlt diese oder enthält Fehler, beginnt die Widerrufsfrist nicht und der Widerruf ist bis zu zwölf Monate und vierzehn Tagen nach Vertragsabschluss möglich.


Eine Fördermitgliedschaft in einer Hilfsorganisation kündigen

Bei einer Fördermitgliedschaft unterstützt du die Arbeit einer Hilfsorganisation normalerweise mit einer Spende. Die Fördermitgliedschaft kann in der Regel jederzeit, ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne die Angabe von Gründen beendet werden. Viele Organisationen bieten dafür Formulare auf ihrer Website an, sodass die Kündigung sehr einfach ist.

Fazit

Bei Hilfsorganisationen handelt es sich meistens um eingetragene Vereine, bei denen die Mitgliedschaft durch den Austritt beendet wird. Willst du die reguläre Mitgliedschaft in einer bestimmten Hilfsorganisation kündigen, musst du dir daher die Bedingungen in der Satzung oder in deinem Vertrag ansehen. Unter Umständen ist die Kündigung nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Auch die Kündigungsfrist und die Form werden in der Satzung geregelt. Eine Fördermitgliedschaft kannst du hingegen bei den meisten Organisationen zu jedem Zeitpunkt fristlos kündigen.



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