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So klappt die Kündigung bei deiner Online-Videothek

Tipps & Tricks, wie du aus deinem Vertrag herauskommst!

Der Markt für Online-Videotheken

Während man vor einigen Jahren noch mühsam einen Videorekorder programmieren und immer genügend Platz auf Videokassetten haben musste, um Filme unabhängig vom Fernsehen zu schauen, gibt es heute zahlreiche Angebote im Internet. Streaming-Dienste bieten hier das Video-on-Demand an. Das heißt, digitale Videos können nach Bezahlung einer einmaligen Summe oder nach Abschluss eines Abos von einer Plattform heruntergeladen oder per Streaming direkt angesehen werden. Willst du den Dienst nicht mehr nutzen, kannst du das Abo bei einer Online-Videothek kündigen. Wir erklären in unserem Ratgeber, was du dabei beachten musst.

Die wichtigsten Online-Videotheken auf einen Blick

Die Anzahl der Online-Videotheken ist inzwischen fast unüberschaubar. Regelmäßig etablieren sich neue Anbieter am Markt und andere verschwinden wieder. Zu den wichtigsten Video-on-Demand-Diensten in Deutschland dürften indes folgende gehören:

  • amazon prime video
  • maxdome
  • Netflix

Daneben gibt es eine Reihe von Angeboten, die derzeit noch weitestgehend kostenlos genutzt werden können und auch nicht immer zwangsläufig ein Abo oder eine Mitgliedschaft erfordern, wie die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, YouTube und Watchbox. Bei den beiden letzten Anbietern ist es allerdings sinnvoll, ein kostenloses Mitgliedskonto zu eröffnen und bestimmte Funktionen beim Video-Streaming nutzen zu können.

So sehen die Abo-Modelle der Online-Videotheken aus

amazon prime video

prime video ist ein Angebot des Online-Händlers Amazon, das im Februar 2014 aus Amazon Prime sowie der ehemaligen Online-Videothek Lovefilm entstand. Das Angebot kann auf dem Computer unter verschiedenen Betriebssystem, auf Blu-ray-Disc-Abspielgeräten und auf internetfähigen Fernsehern genutzt werden. Die Voraussetzung für die Nutzung ist eine Mitgliedschaft. Bevor allerdings Kosten entstehen, kann das Angebot 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Wenn du versäumst, das Probeabo bei dieser Online-Videothek vor Auflauf der 30 Tage zu kündigen, geht es automatisch in ein kostenpflichtiges Abo über, das derzeit 7,99 Euro im Monat kostet (Stand: 09/2018).


maxdome

maxdome ist bereits seit August 2006 aktiv und soll heute mit rund 50.000 Videos aus verschiedenen Genres die größte Online-Videothek Deutschlands sein. Wie Amazon bietet auch maxdome ein dreißigtägiges kostenloses Testabo an, das sich nach Ablauf dieser Zeit in eine kostenpflichtige Mitgliedschaft umwandelt. Der Monatspreis liegt derzeit bei 7,99 Euro (Stand: 09/2018). Daneben können Filminteressierte Videos aber auch ohne eine Mitgliedschaft im maxdome Store streamen. Filme können hier gegen ein Entgelt geliehen oder gekauft werden. Außerdem haben einige Kabelanbieter das Angebot von maxdome in ihre Pakete integriert beziehungsweise kann ein maxdome-Abo hinzugebucht werden.


Netflix

Netflix ist ein amerikanisches Unternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde, aber erst seit 2007 als Video-on-Demand-Dienst agiert. Neben Spielfilmen und Serien aller Genres hat sich Netflix inzwischen zusätzlich einen Namen für seine Eigenproduktionen gemacht. Auch bei Netflix kannst du das Angebot zunächst 30 Tage gratis testen, bevor du die Verpflichtung zu einem kostenpflichtigen Abonnement eingehst. Keine Kosten entstehen, wenn du das Probeabo rechtzeitig vor seinem Ablauf kündigst. Als Mitglied hast du in Deutschland die Wahl zwischen drei Abo-Varianten, und zwar dem Basis-, dem Standard- und dem Premium-Abo. Diese unterscheiden sich in der Anzahl der Geräte, auf denen Inhalte gleichzeitig abgespielt werden können, sowie in der Videoauflösung.

Das Abo bei einer Online-Videothek kündigen – Das musst du beachten

So wie sich die Angebote der Streamingdienste unterscheiden, weichen auch die Kündigungsbedingungen voneinander ab. In vielen Fällen musst du eine Laufzeit und eine Kündigungsfrist einhalten. Diese findest du in deinem individuellen Vertrag oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) deiner Online-Videothek. Zum jetzigen Zeitpunkt sehen sie bei den oben vorgestellten Anbietern folgendermaßen aus:

  • amazon prime video: Die Mitgliedschaft kann im persönlichen Account auf der Plattform jederzeit zum Monatsende gekündigt werden.
  • maxdome: Du kannst das Abonnement bei dieser Online-Videothek immer zum Ende der vereinbarten Laufzeit kündigen, andernfalls verlängert es sich automatisch. Gehört das maxdome-Abo zum Angebot eines Kabelanbieters dazu, gelten dessen Kündigungsbedingungen.
  • Netflix: Die Mitgliedschaft kann jederzeit online im persönlichen Account auf der Anbieter-Website gekündigt werden.

Das Abo bei einer Online-Videothek nicht kündigen, sondern widerrufen

Das Internet birgt die Gefahr, dass man sich viel zu schnell für etwas entscheidet und nach dem Drücken einer Schaltfläche bereits ein Abo abgeschlossen hat. Damit der Verbraucher noch eine Chance hat, da wieder herauszukommen, hat der Gesetzgeber das Widerrufsrecht eingeführt. Dieses wird in § 355 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Du hast hierdurch die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen schriftlich zu widerrufen. Die Widerrufsfrist verlängert sich sogar auf bis zu zwölf Monate und vierzehn Tage, wenn dir der Vertragspartner keine gültige Widerrufsbelehrung zustellt. Bei professionellen Anbietern wird diese in der Regel jedoch kaum vorkommen, da sich diese in den Gesetzen ebenfalls auskennen.

Fazit

Du kannst die Mitgliedschaft bei einer Online-Videothek in der Regel sehr unkompliziert im Mitgliedsaccount auf der Website des Anbieters oder direkt online bei volders.de kündigen. Unter Umständen musst du allerdings eine vereinbarte Laufzeit einhalten. Sind nach Abschluss des Abonnement-Vertrags noch keine vierzehn Tage verstrichen, ist zudem der Widerruf möglich.



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