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So klappt die Kündigung deines E-Mail-Dienstes

Tipps & Tricks, wie du aus deinem Vertrag herauskommst!

Das versteht man unter einem E-Mail-Dienst

Ein E-Mail-Dienst, auch als E-Mail-Provider bekannt, ist im Grunde genommen mit einem Postfachanbieter vergleichbar. Während dieser Briefpost für dich an eine bestimmte Adresse in Empfang nimmt, stellt dir der E-Mail-Dienst anstelle der Anschrift eine E-Mail-Adresse und anstatt eines Briefkastens ein E-Mail-Postfach (Mailbox) zur Verfügung. Es gibt verschiedene Anbieter, bei denen du ein E-Mail-Postfach einrichten kannst. Voraussetzung ist es, dass dieser über einen Mailserver verfügt, der die E-Mails entgegennehmen, speichern, weiterleiten und auch senden kann. Das bedeutet, dass du grundsätzlich auch einen eigenen E-Mail-Dienst einrichten kannst, wenn du über einen Server und das notwendige technische Wissen verfügst. 

Diese Möglichkeiten gibt es, eine E-Mail-Dienst zu nutzen

Einfacher als selbst einen E-Mail-Dienst auf einem privaten Server einzurichten, ist es, das Angebot eines E-Mail-Providers zu nutzen, der die benötigte Peripherie zur Verfügung stellt. Unter anderem stellen folgende Anbieter einen E-Mail-Dienst zur Verfügung:

  • Internetzugangsprovider 
  • Freemail-Anbieter
  • kostenpflichtige E-Mail-Dienste
  • allgemeine Organisationen und Firmen
Viele Menschen nutzen auch mehrere E-Mail-Dienste, beispielsweise um private und dienstliche E-Mails auseinanderzuhalten.


Internetzugangsprovider

Internetzugangsprovider beziehungsweise Telekommunikationsanbieter sind zum Beispiel:

  • Deutsche Telekom 
  • Vodafone Kabel Deutschland 
  • O2 
  • 1&1
Bei diesen erhältst du automatisch ein E-Mail-Postfach dazu, wenn du einen Vertrag über Telekommunikationsdienstleistungen inklusive DSL abschließt.


Freemail-Anbieter

Freemail-Anbieter stellen ihren Kunden eine E-Mail-Adresse und die Mailbox gratis zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt meistens über Werbung. Einige Freemail-Anbieter bieten außerdem kostenpflichtige Zusatzleistungen oder die werbefreie Nutzung des Dienstes an. Bekannte Anbieter sind:

  • GMX 
  • Gmail 
  • freenet 
  • Web.de 
  • Yahoo Mail 


Kostenpflichtige E-Mail-Dienste

Die kostenpflichtigen E-Mail-Dienste grenzen sich durch die kostenlosen zumeist durch ein erweitertes Leistungsspektrum, Werbefreiheit und eine bessere Verschlüsselung aus. Generell muss ein kostenpflichtiges Angebot jedoch nicht besser sein, sodass es sich vor Abschluss eines Vertrags lohnt, verschiedene Angebote zu überprüfen. Kostenpflichtige E-Mail-Dienste sind zum Beispiel:

  • web.de Club
  • GMX ProMail
  • mailbox.org
  • Posteo
  • StartMail


Allgemeine Organisationen und Firmen 

Neben den professionellen E-Mail-Providern bieten auch viele Organisationen und Firmen E-Mail-Dienste an, die in der Regel durch deren Mitglieder oder Mitarbeiter genutzt werden, wie zum Beispiel:

  • Hochschulen und Universitäten
  • Schulen
  • Stadtverwaltungen
  • Verbände und Vereine

Das solltest du beachten, wenn du einen E-Mail-Dienst kündigen möchtest

Abhängig davon, von welchem Anbieter du einen E-Mail-Dienst nutzt, musst du beim Kündigen und in der Folge unterschiedliche Aspekte beachten. Vor der Kündigung solltest du zudem bedenken, dass du danach die E-Mail-Adresse nicht mehr nutzen kannst und ankommende E-Mails ins Leere laufen. Das kannst du vermeiden, wenn du dir bereits vorher einen neuen E-Mail-Provider suchst und allen deinen Kontakten in einer Rundmail die neue E-Mail-Adresse mitteilst. Beachte auch, dass durch das Kündigen des E-Mail-Dienstes eventuell verbundene zusätzliche Dienste, wie das Adressbuch, der Kalender oder Speicherplatz für Medien nicht mehr genutzt werden können.


Internetzugangsprovider

Du kannst den E-Mail-Dienst in der Regel nicht separat kündigen, sondern nur zusammen mit dem kompletten Vertrag. Du bist allerdings nicht verpflichtet, den Dienst des Internetzugangsproviders zu nutzen, sondern kannst dir einen anderen suchen. Kündigst du den Vertrag mit deinem bisherigen Provider, kannst du auch den E-Mail-Dienst nicht mehr nutzen.

Tipp: Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du den Vertrag mit einem Internetzugangsprovider kündigen kannst und ein besseres Angebot findest? Dann lies auch unsere Ratgeber „DSL bestellen – Nicht ohne vorher die Angebote zu prüfen“, „Den Internetanbieter wechseln und von schnelleren Verbindungen und besseren Tarifen profitieren“ und „Das musst du über die außerordentliche Kündigung eines DSL- und Festnetzvertrags wissen“.


Freemail-Anbieter

Da dir bei den kostenlosen E-Mail-Diensten keine Kosten entstehen, ist es unter Umständen nicht notwendig sie zu kündigen, es sei denn, du möchtest den Überblick durch zu viele E-Mail-Konten nicht verlieren. Die Kündigungsbedingungen der einzelnen Anbieter findest du in deren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Bei den oben genannten E-Mail-Diensten sehen sie derzeit folgendermaßen aus:

  • GMX: Die Kündigung ist jederzeit auf der Website des Anbieters durch das Löschen des Accounts möglich, sofern keine zusätzlichen kostenpflichtigen Leistungen in Anspruch genommen werden. 
  • Gmail: Das Gmail-Konto ist mit einem Google-Konto verbunden und kann dort problemlos gelöscht werden. Die E-Mail-Adresse und die noch in der Mailbox enthaltenen E-Mails gehen dabei verloren. Auch das Löschen des gesamten Google-Kontos ist über den persönlichen Account bei Google umgehend möglich.
  • freenet: Die Kündigung muss in Textform erfolgen. Sofern auch kostenpflichtige Dienste genutzt werden, muss das Kündigungsschreiben freenet mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit zugehen.
  • Web.de: Das kostenlose Angebot, FreeMail genannt, kann jederzeit durch Löschen des Nutzerkontos auf der Website des Anbieters beendet werden.
  • Yahoo Mail: Der Account kann auf der Website des Anbieters nach dem Einloggen gelöscht werden. 


Kostenpflichtige E-Mail-Dienste

Während die Kündigung der kostenlosen E-Mail-Dienste recht unkompliziert ist, musst du unter Umständen Laufzeiten und Kündigungsfristen einhalten, wenn du einen kostenpflichtigen E-Mail-Dienst kündigen möchtest, wie beispielsweise diese:

  • web.de Club: Das Bezahlangebot von web.de kann mit einer Frist von vier Wochen zum Ende der vereinbarten Laufzeit in Textform, telefonisch oder im Kundencenter auf der Website gekündigt werden. Nach der Kündigung ist das kostenlose FreeMail-Angebot weiterhin nutzbar und die E-Mail-Adresse bleibt bestehen, sofern das Konto nicht gänzlich gelöscht wird.
  • GMX ProMail: Der Vertrag kann jederzeit auf der Website des Anbieters im persönlichen Account mithilfe eines Kündigungsassistenten oder unter Angabe der Kundennummer telefonisch gekündigt werden. Die E-Mail-Adresse bleibt indessen bestehen, da das kostenlose GMX-Angebot genutzt werden kann, wenn der Account nicht komplett gelöscht wird.
  • mailbox.org: Die Kündigung ist jederzeit zum Ende eines Berechnungsmonats im persönlichen Account möglich.
  • Posteo: Du kannst diesen E-Mail-Dienst jederzeit mit einer Frist von vierzehn Kalendertagen im persönlichen Postfach kündigen.
  • StartMail: Die Kündigung ist jederzeit und ohne die Einhaltung einer Frist auf der Website von StartMail möglich.


Allgemeine Organisationen und Firmen

In den meisten Fällen ist das Angebot nur nutzbar, so lange man mit der betreffenden Organisation oder Firma verbunden ist. Kündigt man zum Beispiel den Arbeitsplatz, gilt hinterher auch die E-Mail-Adresse nicht mehr. Als Mitarbeiter einer Firma kann man wiederum den E-Mail-Dienst nicht einfach kündigen, so lange man die Firma nach außen vertreten soll. Viele Menschen nutzen daher neben der betrieblichen E-Mail-Adresse noch eine private.

Fazit

Willst du einen E-Mail-Dienst kündigen, musst du die Kündigungsbedingungen des Anbieters beachten, da sich dieser ja nach E-Mail-Provider unterscheiden können. Außerdem solltest du daran denken, dass durch die Kündigung deine bisherige E-Mail-Adresse und im Postfach gespeicherte E-Mails verlorengehen.



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