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So klappt die Kündigung deiner Kreditkarte

Tipps & Tricks, wie du aus deinem Vertrag herauskommst!

Das Wichtigste zusammengefasst

  • die ersten Kreditkarten wurden vor rund 125 Jahren zum bargeldlosen Bezahlen in den USA herausgegeben
  • die Nutzung einer Kreditkarte ist vor allem beim Bezahlen oder beim Abheben von Geld im Ausland vorteilhaft
  • Nachteile können hohe Zinsen für die Nutzung des eingeräumten Kredits, aber auch die Gefahr des Missbrauchs durch Unberechtigte sein
  • die am meisten genutzten Kreditkarten in Deutschland sind Visa, MasterCard und American Express
  • Kreditkarten werden zum Beispiel von Banken und Geldinstituten, aber auch von Verkehrsclubs und Onlineversandhändlern herausgegeben
  • es gibt verschiedene Arten von Kreditkarten hinsichtlich der Abrechnung
  • vor Abschluss eines Kreditkartenvertrags lohnt sich ein Blick auf verschiedene Gebühren und die Höhe der Zinsen
  • ein Kreditkartenvertrag kann in der Regel mit einer maximalen Frist von einem Monat zum gewünschten Termin schriftlich gekündigt werden

Vorteile und Risiken des bargeldlosen Zahlungsmittels

Zwar stehen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern viele Menschen Kreditkarten noch skeptisch gegenüber, aber die Anzahl von Kreditkarteninhabern steigt stetig. Immerhin gibt es Kreditkarten bereits seit mehr als 100 Jahren, wobei ihre Einführung in Deutschland erst wesentlich später erfolgte. Im Folgenden klären wir, was die Kreditkarte leistet und welche Arten es gibt. Lies außerdem, was du bei Abschluss ober bei der Kündigung eines Kreditkartenvertrags beachten solltest.

Wissenswertes über Kreditkarten

Lange bevor es Kreditkarten in der realen Welt gab, wurden sie von dem amerikanischen Science-Fiction-Autor Edward Bellamy in seinem utopischen Roman „Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887“, im Original „Looking Backward or Life in the Year 2000“, beschrieben. Der Roman erschien erstmals im Jahr 1888. Erst 1894 wurden in den USA die ersten Kreditkarten von Hotels an besonders gute Gäste ausgegeben. Diese erhielten sozusagen einen Kredit für entstehende Kosten bei Zimmerbuchungen und Verzehr im hoteleigenen Restaurant, die erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden mussten. Gegen Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dieses System in den USA unter anderem auch von Tankstellen, Kaufhäusern, Restaurantketten und Fluggesellschaften übernommen. Nachteil dieser Kreditkarten war es, dass sie nur zur Zahlung von Waren oder Dienstleistungen bei dem Aussteller der Karte verwendet werden konnten. Kreditkarten für den universellen Einsatz wurden erst ab 1950 eingeführt, und zwar war der erste Anbieter Diners Club. Inzwischen werden Kreditkarten weltweit eingesetzt und es wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden. In Deutschland werden in erster Linie folgende Karten genutzt:

Visa und MasterCard werden in der Regel von Banken und Sparkassen herausgegeben, die hierfür mit Kreditorganisationen kooperieren. Da sie international die größte Akzeptanz haben, ist ihre Wahl empfehlenswerter als die anderer Karten.

Arten von Kreditkarten
 
Üblicherweise räumt dir der Kreditkartenausgeber für eine bestimmte Zeit einen Kredit ein. Innerhalb dieses Zeitraums kannst du mit der Karte Waren oder Dienstleistungen beziehen, deren Bezahlung zunächst der Kreditkartengeber übernimmt. Dieser stellt dir zu einem vereinbarten Termin eine Rechnung. Derzeit wird unter folgenden Arten von Kreditkarten hinsichtlich ihrer Abrechnungsart unterschieden:
 
  • Charge
  • Debit
  • Revolving
  • Prepaid
  • virtuelle Kreditkarten
Charge
Kreditkarten mit dieser Abrechnungsart sind empfehlenswert, da für die Ausgaben innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens in der Regel keine Zinsen anfallen. Voraussetzung ist allerdings ein angeschlossenes Girokonto, auf dem ausreichend Guthaben zur Bezahlung der monatlichen Abrechnung vorhanden sein muss.
 
Debit
Debit-Karten erfordern ein Girokonto bei der kartenausgebenden Stelle. Die Ausgaben mit der Karte werden umgehend mit diesem Konto verrechnet. Reicht das Guthaben hierfür nicht aus, räumt dir der Kreditkartengeber einen Dispokredit bis zu einer bestimmten Höhe ein. Beachte, dass bei Nutzung des Dispos Zinsen anfallen können, deren Höhe je nach Geldinstitut unterschiedlich sein kann.
 
Revolving
Du kannst innerhalb eines vertraglich vereinbarten Kreditrahmens über eine Geldsumme frei verfügen. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Es ist eine Zahlung in Raten mit festem Zahlungsziel möglich. Da bei der Ratenzahlung jedoch recht hohe Zinsen anfallen, ist davon abzuraten. Besser ist es, die monatliche Rechnung mit einem Schlag zu bezahlen.

Prepaid
Das Vorgehen bei einer Prepaid-Karte weicht von dem oben genannten Kreditkartenprinzip eigentlich ab. Während dir bei den anderen Kreditkartenarten das ausgebende Geldinstitut einen finanziellen Rahmen einräumt, über den du innerhalb eines vereinbarten Zeitraums verfügen kannst, musst du bei der Prepaidkarte zunächst Geld auf einem Konto bei dem Geldinstitut hinterlegen. Zahlungen sind mit der Kreditkarte dann nur bis zur Höhe des Guthabens möglich. Von Vorteil hierbei ist es, dass du keine Schulden bei dem Kreditkartenausgeber machst.
 
Virtuelle Kreditkarten
Neben den genannten Kreditkartenarten, bei denen es sich noch um reale Karten handelt, etablieren sich in letzter Zeit auch rein virtuelle Kreditkarten, mit denen du nur mit deiner Kartennummer und der Kartenprüfnummer (CVC) bei Käufen im Internet bezahlst. Virtuelle Kreditkarten werden per Überweisung oder Dauerauftrag von einem Girokonto aufgeladen. Meistens werden sie als Ergänzung zur herkömmlichen Kreditkarte verwendet.
 
Info: Bei der CVC (Card Validation Code), auch Prüfziffer oder Kartenprüfnummer genannt, handelt es sich um einen drei- oder vierstelligen Sicherheitscode auf einer Kreditkarte. Sie wird häufig bei Online-Käufen abgefragt, um die Bezahlung mit gestohlenen oder gefälschten Kreditkartenangaben zu erschweren. Da die CVC nur aufgedruckt und nicht geprägt ist, ist sie nicht maschinenlesbar.

Die Vorteile und Risiken der Kreditkartennutzung
 
Die Nutzung von Kreditkarten hat Vor- und Nachteile, die letztendlich jeder für sich gegeneinander abwägen muss. Ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen, hängt nicht zuletzt vom persönlichen Konsumverhalten, vom Einkommen und von der eigenen Kontrolle über die Ein- und Ausgaben ab.
 
Vorteile
  • die Nutzung ist bequem
  • es wird kein Bargeld benötigt
  • das Bezahlen im Ausland wird vereinfacht
  • mit einigen Kreditkarten kann auch an Geldautomaten im Ausland Bargeld ohne Gebühr abgehoben werden
  • bei vorübergehenden finanziellen Engpässen kann mit der Karte trotzdem bezahlt werden
  • einige Kreditkarten sind mit Rabatten wie zum Beispiel Vielflieger-Meilen verbunden
Nachteile
  • die Kontrolle über die Ausgaben kann schwieriger sein
  • bei einigen Kartenarten werden hohe Zinsen für die Nutzung des Kredits fällig
  • die Daten der Kreditkarte können durch Diebe oder Betrüger missbraucht werden

Einen Kreditkartenvertrag abschließen – Diese Punkte sind wichtig

Eine Kreditkarte kannst du bei deiner Hausbank oder bei einem anderen Geldinstitut beantragen. Abhängig von der Kreditkartenart werden die meisten Kreditkartenausgeber eine Überprüfung deiner Kreditwürdigkeit bei der Schufa wünschen. Hierbei handelt es sich um eine Wirtschaftsauskunft, die für eine bestimmte Zeit Daten von natürlichen Personen und Unternehmen insbesondere hinsichtlich des Zahlungsverhaltens, der Eröffnung von Konten und der Aufnahme von Krediten speichert. Die Anfrage nach deiner Kreditwürdigkeit kann als negativ gewertet werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass du eine Eigenauskunft zur Vorlage bei dem Kreditinstitut einholst. Einmal im Jahr muss dir diese durch die Schufa kostenlos ausgestellt werden, wenn du sie schriftlich beantragst. Kostenpflichtige Eigenauskünfte kannst du über meineschufa.de erhalten. Bevor du dich für ein Angebot entscheidest, ist es ratsam, einen Vergleich durchzuführen.

Tipp: Führe den Kreditkartenvergleich ganz einfach mithilfe unseres Vergleichsrechners durch. Für den Vergleich musst du lediglich einschätzen, wie dein jährlicher Umsatz sein wird. Außerdem kannst du die Vergleichsergebnisse hinsichtlich der gewünschten Kreditkartengesellschaft und/oder des Kreditkartenstatus filtern. Hast du dich für ein Angebot entschieden, wirst du über einen Link direkt an den Anbieter weitergeleitet und kannst dort entweder zunächst weitere Informationen einholen oder den Antrag direkt online stellen.
 
Bei der Auswahl einer Kreditkarte spielen bestimmte Faktoren eine Rolle, auf die du achten solltest. Wichtig sind:

  • Aktivierungsgebühr
  • Grundgebühr
  • Zinsen
  • Gebühren für die Abhebung von Bargeld
  • Gebühren für den Einsatz der Karte im Ausland
  • weitere Gebühren
  • Rabatte und Serviceangebote
Aktivierungsgebühr
Manche Kreditkartenausgeber erheben für die die Bearbeitung des Antrags und das Ausstellen der Karte eine Gebühr, bei anderen wiederum sind diese Leistungen kostenlos.
 
Grundgebühr
Die Grundgebühr wird für die Verwaltung des Kreditkartenkontos durch einige Kreditkarteninstitute erhoben. Manchmal wird sie nur bis zu einer gewissen Umsatzsumme im Jahr fällig. 
 
Zinsen
Abhängig von der Art der Kreditkarte können für die Nutzung des eingeräumten Kredits bei der Ratenzahlung Sollzinsen fällig werden, die in ihrer Höhe je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch ausfallen können. Außerdem können Kreditzinsen bei nicht rechtzeitiger Bezahlung der Abrechnung entstehen.
 
Gebühren für die Abhebung von Bargeld
Von Vorteil sind Kreditkarten, mit denen du am Geldautomaten kostenlos Geld abheben kannst.
 
Gebühren für den Einsatz der Karte im Ausland
Hältst du dich häufig im außereuropäischen Ausland oder in Ländern mit anderer Währung als dem Euro auf, achte darauf, dass für die Nutzung der Kreditkarte keine Fremdwährungsgebühr beziehungsweise kein Auslandseinsatzentgelt berechnet wird.
 
Weitere Gebühren
Einige Kreditinstitute erheben weitere Gebühren wie für den Ersatz der Karte bei Verlust oder das Generieren einer neuen PIN. Hier solltest du die Höhe vergleichen. Die Überweisung auf ein angeschlossenes Referenzkonto sollte ohne Gebühren möglich sein.
 
Rabatte und Serviceangebote
Rabatte, besondere Services und Cashback werden meistens prozentual zu deinem Umsatz eingeräumt. Daneben gibt es oft auch Bonusprogramme, bei denen du Punkte sammeln kannst. Du solltest den Abschluss des Kreditkartenvertrags jedoch nicht einzig davon abhängig machen, denn wenn die verschiedenen Gebühren hoch sind, rechnen sich Rabatte und Boni meistens nicht.

Wie verläuft eine Kündigung?

Möchtest du deine Kreditkarte nicht mehr nutzen, kannst du den Vertrag recht einfach kündigen. Beachte hierbei jedoch die Kündigungsbedingungen deines Anbieters. Der Gesetzgeber sieht in § 675h BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zwar bei der ordentlichen Kündigung eines Zahlungsdiensterahmenvertrags die Kündigung ohne die Einhaltung einer Frist vor, räumt allerdings die vertragliche Vereinbarung einer Kündigungsfrist ein, die jedoch nicht mehr als einen Monat betragen darf.  Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen, wobei auch hier die Bedingungen des Anbieters zu beachten sind. Du findest diese in deinem Vertrag oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) deines Vertragspartners. Sofern du für die Kreditkarte eine Jahresgebühr zu entrichten hast, wird diese nur anteilig fällig. Zu viel gezahlte Beträge müssen durch den Vertragspartner zurückgezahlt werden. Wenn du eine Prepaid-Karte genutzt hast und noch ein Guthaben besteht, muss dir dieses ebenfalls nach der Kündigung ausgezahlt werden.

Wie können wir dich unterstützen?

Mit Volders kündigst du einfach, schnell und sicher deine Verträge oder Abos per Klick. Wähle aus über 20.000 Anbietern und verschicke deine Kündigung direkt online per Fax, Brief oder Einschreiben. Wir stellen dir anschließend das Sendeprotokoll bei einem Fax oder den Tracking-Code bei einem Einschreiben als Beweismittel zur Verfügung.

Doch das ist nicht alles. Bei deinen anderen Verträgen verpasst du keine Kündigungsfrist mehr. Immer rechtzeitig vor dem Ablauf einer Kündigungsfrist erhältst du eine Erinnerung und eine Empfehlung, ob du kündigen, wechseln oder verlängern solltest. Dies gibt dir Sicherheit und die Gewissheit, dass sich deine Verträge nie wieder ohne deine Zustimmung automatisch verlängern. Wie auch immer du dich entscheidest, wir kümmern uns um die Kündigung, den Wechsel oder die Verlängerung für dich. Alle wichtigen Dokumente und Nachweise dafür findest du dann in deinem Account: Jederzeit einsehbar, ob von unterwegs oder daheim.

Warum solltest du uns nutzen?

  • Rechtssichere Kündigungsschreiben: Die Kündigungsschreiben sind anwaltlich geprüft und damit rechtssicher.
  • Sofortiger Versand: Dein Kündigungsschreiben wird deinem Anbieter sofort übermittelt.
  • Geprüfte Anschriften: Die Anschriften und Fax-Nummern sind stets aktuell - wir prüfen diese regelmäßig.
  • Elektronische Signatur: Eine Kündigung ist nach §126a BGB mit einer elektronischen Unterschrift gültig.
  • Partner der Deutschen Post: Briefe und Einschreiben werden mit der Deutschen Post verschickt.
  • Nachweis: Das Fax-Sendeprotokoll und der Tracking-Code des Einschreibens dienen als Nachweis.
  • Erfolgreicher Kündigungsversand: Wir haben bereits über 1.500.000 Kündigungen erfolgreich abgewickelt.
  • Zahlmethoden: Die Bezahlung ist per PayPal, Kreditkarte oder Überweisung möglich.
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