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Die Unternehmen mit dem schlechtesten Kundenservice

Kündigungs-Analyse

Eine funktionierende sowie gute Kundenbetreuung ist ein wichtiger Standpfeiler für jedes Unternehmen. Schließlich kann ein schlechter Service Grund für die Kündigung seitens des Klienten sowie negative Mundpropaganda sein. Die folgende Grafik bietet eine Übersicht über die zehn bzw. elf Unternehmen, welche die höchste Anzahl an Vertragsbeendigungen aufgrund eines mangelhaften Kundenservices von Januar 2018 bis Mai 2020 aufweisen. Der neunte Platz ist aufgrund derselben Anzahl an Kündigungen doppelt besetzt. Weiterhin ist zu sehen, wie sich die Corona-Krise auf die jeweiligen Betriebe ausgewirkt hat.

Mehr als 1.700 Kündigungen aufgrund eines schlechten Kundenservices gingen bei Vodafone ein. Damit weist das Telekommunikationsunternehmen die höchste Anzahl an Vertragsbeendigungen aus genanntem Grund auf. An zweiter Stelle folgt ein weiterer Anbieter für Internet und Telefonie: Die Kündigungen wegen eines mangelhaften Services für Klienten bei O2 belaufen sich auf mehr als 1.300. Mit einigem Abstand reiht sich der Pay-TV-Konzern Sky mit 837 Abbrüchen von Abonnements und Verträgen in das Ranking ein. Mit 157 Kündigungen steht Maxdome am unteren Ende des Rankings.

Kündigungen während der Corona-Krise

Wie unterschiedlich sich die aktuelle Covid-19-Pandemie auf die Unternehmen des Rankings auswirkt, ist in der folgenden Grafik zu erkennen.

Die Erhebung dieser Daten stehen in keinem ersichtlichen Zusammenhang zum Kündigungsgrund "Schlechter Kundenservice". Die Veränderungen der Kündigungszahlen durch die Covid-19-Pandemie wurden lediglich aufgrund der Aktualität der Ereignisse mit aufgenommen.

Weitere Einblicke in das Kündigungsverhalten seit dem Auftreten von Covid-19 verschafft unsere Analyse "Kündigungen in der Krise".

Über die Untersuchung

Erhoben wurden alle Kündigungen von Januar 2018 bis Mai 2020, bei denen schlechte Kundenbetreuung als Grund angegeben wurde.

Daten zur Corona-Krise: Verglichen wurden alle Kündigungen im Zeitraum vor der Ausbreitung der Pandemie, vom 15. Februar bis 14. März, mit dem Zeitraum seit der Expansion, vom 16. März bis 14. April. Beide Zeitabschnitte umfassen 29 Tage.