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14.6.2021 Mietvertrag GmbH Musterstraße 123 12345 Musterstadt hiermit kündige ich meinen Vertrag fristgerecht, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Sofern Ihnen für den betreffenden Vertrag eine Einzugsermächtigung vorliegt, widerrufe ich diese zum Ablauf des Vertrages. Jegliche Form der Kontaktaufnahme Ihrerseits zum Zweck der Rückwerbung ist nicht erwünscht und ich bitte freundlich darum, davon abzusehen. Sehr geehrte Damen und Herren, Kündigung Max Musterman
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So kündigst du deinen Mietvertrag

Du ziehst aus beruflichen Gründen um, bist nun Eigenheimbesitzer*in oder ziehst mit der Liebe deines Lebens zusammen? Welchen Grund du auch hast, deine Mietwohnung zu kündigen, wir verraten dir hier alles, was du wissen musst. Bei der Kündigung einer Wohnung gibt es nämlich einiges zu beachten, damit sie auch wirksam wird ...

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die ordentliche Kündigungsfrist für dich als Mieter*in mit einem unbefristeten Mietvertrag beträgt drei Monate.
  • Steht in deinem Mietvertrag eine kürzere Kündigungsfrist, kannst du unter Einhaltung dieser kündigen. Eine längere Kündigungsfrist als die gesetzlich vorgeschriebene ist jedoch nicht bindend.
  • Die Kündigung deines Mietvertrags muss deinem Vermieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zugehen.
  • Bei einer ordentlichen Kündigung musst du nicht angeben, aus welchem Grund du kündigst.
  • Du kannst deinen Mietvertrag außerordentlich kündigen, wenn bestimmte Gründe es nicht zumutbar machen, das Mietverhältnis bis zum Ablauf der Kündigungsfrist fortzusetzen.
  • Ein befristetes Mietverhältnis kann in der Regel nicht ordentlich gekündigt werden.
  • Solange die Kündigung deinem Vermieter noch nicht zugegangen ist, kannst du diese widerrufen.

Wer darf den Mietvertrag kündigen?

Ein Mietvertrag darf nur von den Vertragsparteien gekündigt werden, die ihn auch bei Abschluss unterschrieben haben. Also dein Vermieter und du. 

Einzige Ausnahme: Bei Tod des Hauptmieters tritt die Erbfolge in Kraft. Als erbberechtigte Person kannst du den Mietvertrag entweder übernehmen oder innerhalb eines Monats kündigen. Dem Kündigungsschreiben musst du aber unbedingt die Sterbeurkunde (in Kopie) beilegen. 

Mehrere Hauptmieter*innen
Wohnst du mit mehreren Personen in der Wohnung und habt ihr alle den Mietvertrag als Hauptmieter unterschrieben, müsst ihr auch gemeinsam die Kündigung unterschreiben. Unterschreibt nur einer von euch, ist sie unwirksam. 

Hauptmieter*in und ein bis mehrere Untermieter*innen
Wohnst du mit mehreren Personen in der Wohnung und stehst allein als Hauptmieter*in im Mietvertrag, wohingegen die anderen als Untermieter*innen eingetragen sind, musst du sowohl dem Vermieter als auch den Untermieter*innen kündigen.

Welche Kündigungsfristen muss ich einhalten?

Du bist Hauptmieter*in
Für dich als Mieter*in mit einem unbefristeten Mietvertrag gilt grundsätzlich eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Dabei solltest du folgende Punkte beachten:

  • Das Kündigungsschreiben ist nur wirksam, wenn es den Anforderungen in § 564a Abs. 1 S. 1 BGB entspricht. 
  • Voraussetzung für eine fristgerechte Kündigung ist, dass sie dem Vermieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zugegangen ist, wobei der Samstag ebenfalls ein Werktag ist. Nur dann ist gewährleistet, dass der laufende Monat noch mitzählt. 
Kleines Beispiel: Wenn du deinen Mietvertrag zum 30. Juni beenden möchtest, muss die Kündigung deinem Vermieter spätestens am 3. April zugehen, damit die Kündigungsfrist von drei Monaten (April, Mai, Juni) als eingehalten gilt. Wenn du diese Frist versäumst, musst du nicht erneut kündigen. Die Kündigung verschiebt sich dann automatisch um einen Monat nach hinten. Das bedeutet aber auch: Du musst einmal mehr Miete zahlen.

Hinweis: Wenn in deinem Mietvertrag eine kürzere Kündigungsfrist steht, kannst du mit dieser Frist kündigen. Steht in deinem Mietvertrag jedoch eine Kündigungsfrist, die länger ist als die gesetzlich vorgeschriebene, ist diese unwirksam. Als Mieter*in darfst du von deinem Vermieter nicht benachteiligt werden. 

Du bist Untermieter*in
Wenn der Wohnraum überwiegend mit Einrichtungsgegenständen von deinem Untervermieter ausgestattet ist, kannst du deinen Untermietvertrag innerhalb von zwei Wochen beenden. Geht die Kündigung dem Untervermieter bis zum 15. eines Monats zu, ist das Mietverhältnis nach § 573c Abs. 3 in Verbindung mit § 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB mit Ablauf dieses Monats beendet. Handelt es sich um kein möbliertes Zimmer, gilt die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist von drei Monaten, sofern im Mietvertrag keine kürzere Frist vereinbart worden war. 

An wen richte ich die Kündigung meines Mietvertrages?

Dein Kündigungsschreiben muss an alle Personen adressiert sein, die im Mietvertrag als Vermieter ausgewiesen sind. Sind im Vertrag also mehrere Personen als Vermieter genannt, muss dein Kündigungsschreiben auch an all jene gerichtet und adressiert sein. Dies ist besonders wichtig, falls diese unterschiedliche Adressen haben. Erhalten nämlich nicht alle im Vertrag als Vermieter aufgeführten Personen das Kündigungsschreiben, ist deine Kündigung unwirksam. 

Was muss im Kündigungsschreiben stehen?

Achte auf deine vollständige Anschrift und die deines Vermieters. Schreibe die Adresse des Mietobjektes zusätzlich auf, selbst wenn sie deiner derzeitigen Adresse noch entspricht. Auch eine Beschreibung wie "EG links" kann im Kündigungsschreiben nicht schaden. Verwende für die ordentliche Kündigung die Formulierung "fristgerecht" und datiere den Zeitpunkt, an dem das Mietverhältnis nach Ablauf der Kündigungsfrist endet. Widerrufe die Einzugsermächtigung und erbitte eine Kündigungsbestätigung des Vermieters sowie einen Termin zur Schlüsselübergabe. 

Kann ich meinen Mietvertrag außerordentlich kündigen?

Zu den Gründen, bei denen der Gesetzgeber dir als Mieter*in ein Sonderkündigungsrecht einräumt, gehören folgende: 

  • Eine Erhöhung der Miete berechtigt dich dazu, das Mietverhältnis innerhalb einer Frist von zwei Monaten zu kündigen. 
  • Plant dein Vermieter umfassende Sanierungsmaßnahmen, die dich als Mieter erheblich stören, hast du das Recht, innerhalb eines Monats den Mietvertrag zu kündigen. Für kleinere Reparaturarbeiten gilt diese Regel allerdings nicht.
  • Besteht die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung aufgrund von Schimmel oder durch Baufälligkeit, bist du nicht an eine bestimmte Kündigungsfrist gebunden. Allerdings musst du deinem Vermieter erst einmal die Chance geben, den Schaden auszubessern. Ein Alleingang von dir ohne rechtlichen Beistand ist deshalb gar nicht empfehlenswert. 
Hinweis: Wenn du dein Mietverhältnis aus außerordentlichem Grund kündigst, musst du in deinem Kündigungsschreiben auch den Grund angeben, damit die Kündigung entsprechend wirksam wird. 

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Mieter verstirbt?

Im § 580 BGB gibt es zwar die gesetzliche Grundlage für eine außerordentliche Kündigung im Todesfall des Mieters, aber die erbberechtigten Personen müssen das Mietverhältnis für die Dauer der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten weitertragen (sofern sie das Erbe annehmen). Im Kündigungsschreiben für die Wohnung einer verstorbenen Person sollte definitiv der Sterbefall als Grund für die Kündigung angegeben werden, damit das Sonderkündigungsrecht wirksam wird. Besonders wichtig ist dies bei befristeten Mietverträgen, die nicht ordentlich und nur außerordentlich gekündigt werden können.   

Kann ich einen befristeten Mietvertrag kündigen?

Für befristete Mietverträge ist die ordentliche Kündigung keine Option. Das heißt, du kannst diese Verträge nicht mit einer Frist von drei Monaten oder weniger beenden. Beachte aber, dass ein Mietverhältnis nur zeitlich begrenzt ist, wenn der konkrete Befristungsgrund im Mietvertrag festgehalten wurde und den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Zum Beispiel kann das die Rückkehr der Tochter des Vermieters nach einem Auslandsaufenthalt sein. Wende dich im Zweifelsfall an einen Anwalt, um die Formulierung und die Bedingungen des Mietvertrages prüfen zu lassen. 

Eine Ausnahme bildet die Sonderkündigung. Du kannst einen befristeten Mietvertrag also aus folgenden Gründen außerordentlich kündigen: 

  • Erhöhung der Miete
  • Sanierungsmaßnahmen des Vermieters, die dich erheblich beeinträchtigen
  • Gesundheitsschädigung aufgrund von Schimmel durch Baufälligkeit

Kann ich die Kündigung meiner Wohnung widerrufen?

Die Wohnungskündigung kann zurückgenommen werden, solange sie deinem Vermieter noch nicht zugegangen ist. Nach § 130 Abs. 1 S. 2 BGB ist eine Willenserklärung – also das Kündigungsschreiben – nicht wirksam, wenn dem Vermieter vor ihrem Zugang oder gleichzeitig mit ihm ein Widerruf zugeht.

Lass uns deinen Mietvertrag kündigen!

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